Kettenis bei der Preisverleihung in Tihany/Ungarn

Dorfgruppe erhält Preis in zweiter Kategorie

Die zwölfköpfige Delegation verbringt aufregende Tage am Balaton

 

Am zweiten September-Wochende fand in Ort Tihany am ungarischen Plattensee die diesjährige Preisverleihung zum Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 statt. Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung und Landentwicklung mit Sitz in Wien organisiert und gilt als die Champions-League der Dorferneuerung. 24 Dörfer nahmen in diesem Jahr teil, darunter auch das Dorf Kettenis aus der DG. Die Ketteniser erreichten ein gutes Resultat und wurden in die zweite Kategorie eingestuft. Sieger würde die Österreichische Gemeinde Fließ aus Tirol.
Doch nicht die REsultate standen im Vordergrund, sondern das Treffen und der Austausch mit vielen unterschiedlichen Dörfern aus elf europäischen Ländern Europas, die alle das gleiche Ziel verfolgen: ihr Dorf und den ländlichen Raum nachhaltig und zukunftsfähig mit zu gestalten!

Auch im Jahre 2018 wird wieder ein Wettbewerb stattfinden und die DG iswt noch auf der Suche nach einem Dorf, das sich der Herausforderung stellen möchte. Voraussetzung ist eine bereits aktive Dorfgruppe oder die Bereitschaft, eine Gruppe mit Gleichgesinnten aufzurichten. Diese Gruppe wird dann bis zur Bewerbung im Frühjahr 2018 begleitet, moderiert und mit Weiterbildungen ausgestattet, um sich auf die Bewerbung vorzubereiten. Interessenten können bereits jetzt Kontakt mit den Ländlichen Gilden aufnehmen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Begründung der Jury zu Kettenis finden Sie unter Downloads oder auf der Seite der ARGE Dorferneuerung www.landentwicklung.org

Mehr über die Preisverleihung und die Eindrücke der mitgereisten Ketteniser Delegation finden Sie in einem

Fernsehbeitrag der mitgereisten Journalistin Anne Kelleter vom Belgischen Rundfunf (BRF)

oder in folgenden zwei Zeitungsartikeln:

GrenzEcho Artikel vom 16.09.2016

Artikel mit Erlebnisbericht von Kettenisern in 'der Bauer' vom 16.09.2016

Europäische Roadmap der Dorfentwicklung

Mit vier Dörfern aus der DG

Liste der TOP-Dörfer in Europa


Ländliche Entwicklung: EU-Roadshow zeigt TOP-Dörfer in Europa - darunter 4 Dörfer aus der DG

Die Europäische ARGE Landentwicklung & Dorferneuerung organisiert alle zwei Jahre den Europäischen Dorferneuerungspreis. Die DG nominiert immer das Siegerdorf aus der DG für diesen europäischen Wettbewerb. Die ARGE hat mit Unterstützung der EU eine Landkarte erstellt, wo man Dörfer mit besonderen Leistungen in der Ländlichen Entwicklung und der Dorfentwicklung zeigt.

http://www.ruralroadmap.eu/


Aus der DG sind vertreten:

Steffeshausen / Maldingen / Lommersweiler / Walhorn und im Landesinneren das Dorf Incourt

In diesem Jahr hat die DG Kettenis für die Teilnahme am Europäischen Dorferneuerungspreis nominiert. Kettenis hat einen Preis für eine „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ erhalten und nimmt im September 2016 an der Preisverleihung in Tihany (Ungarn) teil.

 

Kettenis mit Achtungserfolg

Einstufung in zweithöchste Kategorie beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2016

Preisverleihung vom 8.-11. September in Tihany/Ungarn


Im Mai besuchte eine dreiköpfige Jury des Europäischen Dorferneuerungspreises das Dorf Kettenis, welches in diesem Jahr die Deutschsprachige Gemeinschaft bei diesem europäischen Wettbewerb vertrat. Die Dorfgruppe um den Vorsitzenden Hubert Keutgens hatte sich in der Vorbereitung des Besuches und bei der Bewerbung ins Zeug gelegt und konnte mit dem Resultat einer jahrelangen Arbeit in der Dorfentwicklung für Kettenis die Jury überzeugen.

Der Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis findet alle zwei Jahre statt und wird von einer internationalen Arbeitsgemeinschaft für Dorferneuerung mit Sitz in Wien organisiert. Die Deutschsprachige Gemeinschaft ist Mitglied dieser Arbeitsgemeinschaft, deren stellvertretende Vorsitzende übrigens die DG-Ministerin Isabelle Weykmans ist. In der Jury ist Ostbelgien mit dem Büllinger Dr. Carlo Lejeune ebenfalls gut vertreten. Das Motto in diesem Jahr lautete: „Offen sein“.

Laden Sie sich hier die Begründung der Jury für alle Teilnehmerdörfer runter

Sieg geht nach Tirol
Begleitet und vorbereitet werden die Dörfer in der DG durch die Erwachsenenbildungsorganisation Ländliche Gilden, die im Rahmen eines Leistungsauftrages Bildungsveranstaltungen und Moder       ation zur Dorfentwicklung und Bürgerbeteiligung in Ostbelgien anbieten. Auf Anfrage werden Dorfgruppen auf Ihrem Weg begleitet. Höhepunkte sind immer die sogenannten Dorfwettbewerbe auf europäischer Ebene, dessen Sieger in diesem Jahr die Gemeinde Fließ in Tirol, Österreich wurde. Sie überzeugte vor allem durch eine „vorbildliche, problembewusste und ressourcenschonende Siedlungspolitik und Baukultur, die auf die Bedürfnisse aller Generationen und Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind“, so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung, Landeshauptmann Erwin Pröll aus Niederösterreich.

24 Einreichungen aus ganz Europa
Kettenis war eines von 24 Dörfern und Gemeinden, die bei dieser sogenannten „Champions-League“ der Dörfer auf hohem, europäischen Niveau mitmischen durfte. Dabei stand für die Ketteniser nicht zwingend der Wettbewerb in Vordergrund. „Durch diese Teilnahme bekam unsere Dorfgruppe, die schon seit vielen Jahren in Kettenis aktiv ist, einen neuen Motivationsschub und durch die Teilnahme an einem professionellen Workshop im Vorfeld der Bewerbung profitierte unsere Dorfgruppe ungemein. Es entstanden neue Ziele und Visionen, die – gepaart mit den tollen Ideen und Projekten aus der Vergangenheit – die Jury sicherlich beeindruckt haben“, so Hubert Keutgens. Zudem beeindruckte das Dorf in ihrem Bestreben nach eigener Identität  und Erhalt der dörflichen Struktur im Sog der Stadt Eupen.

Ketteniser reisen an den Balaton
Als Teilnehmerdorf sind die Ketteniser nun zur Preisverleihung vom 8.-11. September in das Siegerdorf von 2014, Tihany am Plattensee in Ungarn, eingeladen. Dort treffen sie nicht nur zum interkulturellem Austausch auf die anderen Teilnehmerdörfer, sondern sie erhalten bei Exkursionen, Ausstellungen und Workshops jede Menge Ideen für die eigene Arbeit zu Hause. Zurzeit bereitet sich bereits eine Delegation auf die Reise vor, die sicherlich den Höhepunkt der Bewerbung Keteenis für die Dorfgruppe darstellt.

 

Dorferneuerungspreis 2018
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb, so das Motto der Ländlichen Gilden. Dörfer aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind bereits jetzt aufgerufen, sich bei den Ländlichen Gilden zu melden, wenn sie auch mal an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte. Voraussetzung ist eine bereits aktive Dorfgruppe oder die Bereitschaft, eine aufzurichten. Diese Gruppe wird dann bis zur Bewerbung im Frühjahr 2018 begleitet, moderiert und mit Weiterbildungen ausgestattet, um sich auf die Bewerbung vorzubereiten. Interessenten können bereits jetzt Kontakt mit den Ländlichen Gilden aufnehmen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Begründung der Jury zu Kettenis sowie weitere Informationen finden Sie unter www.dorfwettbewerb.be oder auf der Seite der ARGE Dorferneuerung www.landentwicklung.org

Kettenis kämpft für eigene Identität

Ketteniser Dorfgruppe vertritt die DG beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2016

Jury bersuchte das Dorf am 19. Mai

Schauen Sie sich den BRF-Fernsehbericht zum Jurybesuch an

Den GrenzEcho Artikel finden Sie am Ende des Textes oder in der Rubrik Presse.

Am 19. Mai besuchte im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises eine internationale Jury das Dorf Kettenis, welches im diesen Jahr die Deutschsprachige Gemeinschaft beim Europäischen Dorferneuerungspreis vertritt. Da es im letzten Jahr keinen regulären DG-Wettbewerb gab, schlugen die Ländlichen Gilden das Dorf Kettenis als Teilnehmer vor. Die seit vielen Jahren sehr aktive Dorfgruppe nahm die Herausforderung gerne an.

Ein Dorf zwischen zwei Städten
Während vier Stunden hielten sich die drei Juroren aus Deutschland, Österreich und der Slowakei im Dorf Kettenis auf. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Dorfgruppe Hubert Keutgens sowie einleitender Worte durch die Ministerin Isabelle Weykmans, zugleich Vizepräsidentin der ausrichtenden Europäischen Arbeitsgemeinschaft Dorferneuerung (ARGE) mit Sitz in Wien,  und der Eupener Schöffin Claudia Niessen stellten Mitglieder der Dorfgruppe ihr Dorf und ihre Aktivitäten in den letzten Jahren vor.  Dabei wurde schnell deutlich, dass sich das Dorf Kettenis durch starken Zuzug aus den beiden Städten Eupen und Aachen konfrontiert sieht und dadurch einen Focus auf die Integration der Zugezogenen und den Erhalt der eigenen Identität der Ketteniser legt. So entstand eine – über die Jahre immer professioneller wirkende – Dorfzeitung, die alle drei Monate erscheint und persönlich von den Mitgliedern der Dorfgruppe in alle Ketteniser Haushalte verteilt wird.

Empfang der Neu-Bürger
Als einen weiteren Schritt bezeichnete der Vorsitzende die Einrichtung eines Empfangs für Neubürger. So lädt die Dorfgruppe regelmäßig alle neu Zugezogenen zu einem gemütlichen Abend ein, bei dem die Dorfgruppe, alle Vereine, Feste und Dienste in Kettenis vorgestellt werden.
Vor den letzten  Kommunalwahlen organisierte die Dorfgruppe ein stark besuchtes Bürgerforum, bei dem viele Themen diskutiert und von den Bürgern angeregt wurden. Daraus entstanden kleinere Projekte und Initiativen für das Dorf. Zur weiteren Entwicklung der Dorfgruppe, dem Ausarbeiten einer Zukunftsvision und als Vorbereitung auf die Bewerbung organisierten die Ländlichen Gilden mit Unterstützung der DG letzten Herbst einen interessanten Workshop für die Ketteniser Dorfgruppe.

Viel Lob von der Jury
Nach der Präsentation unternahm man mit der Jury einen kurzen Spaziergang durch den Dorfkern entlang des erst kürzlich frisch renovierten Spielplatzes neben der Schule.  Um den ländlichen und landwirtschaftlichen Charakter von Kettenis zu unterstreichen, wurde per Bus noch eine Rundfahrt um den grünen Gürtel des Dorfes mit Höfen, Schlössern und  neuen Häusersiedlungen organisiert.
Die letzten  45 Minuten ihres Besuchs nutzte die dreiköpfige Jury für Rückmeldungen und sparte nicht an Lob für den Einsatz und das Engagement im Kampf um den Erhalt der eigenen Identität und den Bemühungen zur Integration der neuen Bürger. Sie bestärkten die Dorfgruppe zur positiven Weiterarbeit und zum Erhalt der guten Kontakte zur Stadt Eupen.

Insgesamt nehmen 24 Dörfer und Gemeinden aus ganz Europa am diesjährigen Wettbewerb teil. Der Sieger wird Ende Juni ermittelt und alle Teilnehmerdörfer reisen im September zur Preisverleihung ins ungarische Tihany am Plattensee. Kettenis wird selbstverständlich auch mit einer Delegation vertreten sein.

Artikel im GrenzEcho vom 21.05.2016

Ostbelgische Dörfer zu Besuch in Hainrode

Netzwerktreffen der Europäischen ARGE Dorferneuerung in Sachsen-Anhalt

Vertreter aus Rodt und Maldingen mit dabei

Vom 28. bis 29. April trafen sich Vertreter erfolgreicher europäischer Dörfer in Hainrode (Sachsen-Anhalt).

Die ARGE – Landentwicklung und Dorferneuerung veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft und dem Heimat- und Naturschutzverein aus Hainrode das diesjährige Treffen. Das Dorf Hainrode liegt in der Gemeinde Südharz im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) und zählt 317 Einwohner.

... seit 2011

Anlässlich der Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreises 2010 in Sand in Taufers (Südtirol) initiierte Helmuth Innerbichler, damaliger Bürgermeister, die Treffen der Dörfer, die am europaweiten Dorfwettbewerb teilgenommen hatten. Das erste Treffen fand im März 2011 in Wijk aan Zee (Westfriesland) statt. Es folgten Treffen in den verschiedenen Regionen Europas, u.a. im Frühjahr 2014 in der DG. Die Treffen dienen dem Sammeln und dem Austausch von Informationen und Erfahrungen im Bereich dörflicher und ländlicher Entwicklung sowie dem Knüpfen von grenzüberschreitenden Kontakten innerhalb Europas.

Der Hainroder Ortsbürgermeister Hans-Ulbrich Hilpert und die Mitglieder des Heimatvereins mit ihrem Vorsitzenden Rolf Kutzleb empfingen ihre Partner aus Österreich, Belgien, Italien und Deutschland. Die Personen aus der DG, die am Netzwerktreffen teilgenommen haben, kamen aus Maldingen und Rodt.

Vortrag, Diskussion, Besuche,

Auf dem Programm des Treffens stand das Kennenlernen der Südharz-Region, die Umsetzung der Leader-Projekte am Beispiel regionaler Projekte wie z.B. das Erlebniszentrum  „Bergbau Röhrigschacht“ in Wettelrode. Hier wurde in Erinnerung an die Gewinnung von Kupferschiefer ein Bergbaumuseum errichtet. Der Kupferbergbau im Mansfelder Revier war ein wichtiger regionaler Wirtschaftszweig, der in den 1990er Jahren zusehends verschwand.

Die Dorfentwicklung am Beispiel Hainrode nach der politischen Wende in den neuen Bundesländern, die Zukunft kleiner Dörfer in Zeiten des demographischen Wandels und wie Hainrode seine Chance nutzte und die Herausforderungen annahm, um seine Zukunft zu gestalten, waren Themen, die in Vorträgen, Diskussionen und Erfahrungsaustauschen behandelt wurden.

Hainrode

„Wir hatten nach der Wende das Glück“, sagt Ortsbürgermeister Hilpert, „einen guten Wegbegleiter zu finden, der wusste, wie Projekten finanzielle Unterstützung gewährt wird.“

Das Ergebnis nahmen die Teilnehmer bei einem Dorfrundgang wahr. Es gibt schöne Häuser, ordentliche Straßen und Wege, einen Dorfladen und ein Backhaus, Bolz- und Tennisplatz, Handwerksbetriebe und zum Versammeln und Feiern ein Bürgerhaus. Es spricht sich rund in der Gemeinde, dass es sich in Hainrode gut und besser leben lässt.

Beim Besuch der historischen Fachwerkstadt Stolberg wurde in einem Referat das Thema „Wirtschaftsfaktor Tourismus – Chance auch für die kleinen Dörfer“ erörtert.

Mit einer geführten Besichtigung im „Röhrigschacht“ und einem geleiteten Besuch des Europa-Rosariums in Sangerhausen, eine der weltweit größten Rosensammlung, endete das erfolgreiche Netzwerktreffen.

Der reichhaltige Erfahrungsaustausch in einer fruchtbaren Atmosphäre gab den Akteuren in der Dorf- und Landentwicklung neuen Anschub für ihr Engagement.

Arthur Jodocy

Bürgerengagement in der Krise!? – Neue Konzepte für ein politisches Miteinander

Fachkonferenz mit anschließender Podiumsdiskussion

Am 26. November um 19.30 Uhr im Café Trottinette in St.Vith (Triangel)

In den Gemeinden Ostbelgiens herrscht Politikverdrossenheit. Viele Bürger fühlen sich in Entscheidungsprozesse nicht eingebunden oder bei eigenen Projektideen nicht verstanden. Gibt es Alternativen für ein neues politisches Miteinander auf lokaler Ebene? Was kann man von anderen Gemeinden lernen? Sind alternative Mitbestimmungsmöglichkeiten, beispielsweise auf Dorfebene denkbar? Brauchen wir ein Umdenken in der lokalen Politik, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern?

Diese Fragen möchten die Ländlichen Gilden auf einer Fachkonferenz am 26. November ab 19.30 Uhr in St.Vith (Café Trotinette/Triangel) mit Experten, Politikern und Bürgern diskutieren.

Nach einleitenden Vorträgen der eingeladenen Experten Ben van Essen von der „Verenining van Kleine Kernen“ (VKK) in den Niederlanden und Otmar Weber von der Agentur Ländlicher Raum im Ministerium des deutschen Bundeslandes Saarland, ist eine Podiumsdiskussion und ein Austausch mit Akteuren, politischen Entscheidungsträgern und interessierten Bürgern vorgesehen.

Wir wünschen uns eine rege Teilnahme von interessierten Bürgern, denn Veränderungen beginnen im Kopf!

Plakat der Fachkonferenz Bürgerengagement in der Krise!? – Neue Konzepte für ein politisches Miteinander

Ausbildung von Dorfmoderatoren in Bayern

5 Ostbelgier nahmen an Schulung teil

Gefördert durch das europäische Erasmus+ Programm

Seit einigen Monaten verfügen die Ländlichen Gilden über einen kleinen Pool von ehrenamtlichen Moderatoren, die Dorfgemeinschaften oder Aktionsgruppen für die Begleitung des Entwicklungsprozesses im eigenen Dorf oder Ortsteil buchen können. In Kooperation mit der Schule für Dorf- und Landentwicklung (SDL) in Thierhaupten (Bayern) und gefördert durch das europäische Erasmus+ Programm nahmen fünf Ostbelgier an einer viertägigen Moderatorenschulung in Thierhaupten teil. Hier erlernten Sie wichtige Grundkenntnisse der Prozessbegleitung und der Moderation von Gruppen kennen und kamen in Austausch mit vielen Akteuren der Ländlichen Entwicklung in Süddeutschland.
Dorfgruppen aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft haben nun die Möglichkeit, sich bei den Ländlichen Gilden zu melden und eine Begleitung Ihres Entwicklungsprozesses oder Ihrer Projektentwicklung anzufragen. Somit kommt dann auf Wunsch ein Moderator kostenlos zu den Treffen dazu und kann als neutraler Außenstehender diese Prozess oder Projekte begleiten. Diese Moderation hat beispielsweise in der Vorbereitung zur Teilnahme am Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll Zukunft haben“ einigen Dörfern weitergeholfen. Die Anfrage zur Moderation ist nicht zwingend mit der Teilnahme am Wettbewerb verbunden. 
Finanziert und gefördert wurde die Weiterbildungsmaßnahme für ehrenamtliche Moderatoren als Mobilitätsprojekt durch das Erasmus+ Programm. Interessierte Dörfer können sich bei den Ländlichen Gilden unter 080/410060 oder gerd.bruls@bauernbund.be melden.   

Kettenis beim Europäischen Dorfwettbewerb 2016

Als Vertreter der DG für den Wettbewerb ausgewählt

GrenzEcho-Interview mit Hubert Keutgens am Ende des Artikels

 

Alle zwei Jahre findet in der Deutschsprachigen Gemeinschaft der Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll Zukunft haben“ statt. In diesem Jahr setzt der Dorfwettbewerb neue Akzente. Auf Vorschlag der Ländlichen Gilden wird das Dorf Kettenis die DG beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2016 vertreten. „Aufgrund der Tatsache, dass die Dorfgemeinschaft seit vielen Jahren sehr aktiv ist und mit fünf Teilnahmen am hiesigen Wettbewerb über viel Erfahrung und Professionalität verfügt, haben wir der Ministerin Weykmans vorgeschlagen, dass Kettenis im kommenden Jahr für den Europäischen Dorferneuerungspreis nominiert wird“ erklärt Gerd Brüls von den Ländlichen Gilden. Die Ketteniser zeigten sich erfreut über die Anfrage und stellen sich gerne der Herausforderung, die mit der Bewerbung verbunden ist. In der Vorbereitung und Ausarbeitung der Bewerbung werden sie von Moderatoren der Ländlichen Gilden unterstützt. Erfreut äußerte sich Hubert Keutgens von der Dorfgruppe Kettenis: „Wir nehmen die Herausforderung und die Ehre der Teilnahme gerne an und freuen uns bereits auf zahlreiche Eindrücke und gute Erfahrungen, vor allem während der Preisverleihung in der ungarischen Gemeinde Tihany im Herbst 2016“. Nach der Einreichung der Bewerbung im nächsten Frühjahr kommt im Juni eine internationale Jury zu Besuch nach Kettenis. „Mit Kettenis entsenden wir sicherlich eine sehr aktive und engagierte Dorfgemeinschaft aus der DG zum Europäischen Dorferneuerungspreis, wo die Ehrenamtlichen viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln können“, so Ministerin Weykmans, die gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung mit Sitz in Wien ist. Die Ländlichen Gilden, die im Auftrag der Regierung der DG den Dorfwettbewerb organisieren, reagieren auf die allgemeine Ernüchterung in der ländlichen Entwicklung auf allen Ebenen in der DG mit einem neuen Konzept. Im Vergleich mit anderen ländlichen Regionen in Europa leben die Bürger in der DG zweifelsohne auf einem sehr hohen Niveau. Doch die Herausforderungen der Zukunft mit Rückgang der Bevölkerungszahlen, Überalterung, einem steigenden Leerstand von alter, meist ehemals landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz im Dorfkern, zahlreicher neuer Mitbürger und neuen Lebensstrukturen macht auch vor den Grenzen der DG nicht halt. Wie gravierend diese Herausforderungen den Alltag verändern, wird beispielsweise im gesamten Ourtal schon heute sichtbar. Doch der Leidensdruck in den Dörfern scheint noch nicht groß genug zu sein, um sich schon heute gemeinsam auf die Zukunft vorzubereiten und der Entwicklung entgegen zu treten. „Zahlreiche Dörfer haben sich durch den Dorfwettbewerb inspirieren lassen, haben sich schon seit längerem auf den Weg gemacht und arbeiten langfristige Konzepte und Projekte aus, um das Dorfleben zu stärken und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Manche benötigen einfach eine Pause im Wettbewerbsrhythmus“, beschreibt Carlo Lejeune die Rückmeldungen einiger Dörfer. Andere möchten gerne mitmachen, sehen aber nicht, wie sie Zeit und Mitstreiter mobilisieren können. Deshalb möchten die Ländlichen Gilden auch im Herbst neue, in anderen Regionen erfolgreich laufende Konzepte in der ländlichen Entwicklung präsentieren und somit bei Politikern und Bürgern für die großen Chancen und Entwicklungspotenziale sensibilisieren und werben, die durch eine echte Bürgerbeteiligung entstehen können und für die Herausforderungen der Zukunft unabdingbar sind. Neben den bewährten Exkursionen, Moderation und Begleitung werden im Herbst Veranstaltungen präsentiert.

GrenzEcho-Interview mit Hubert Keutgens vom 10.07.2015

Europäisches Netzwerktreffen in Mertzig (L)

Europäische Siegerdörfer trafen sich zum Austausch

Maldingen und Rodt waren ebenfalls vertreten

In Mertzig (Luxemburg) fand vom 7.- 9. Mai 2015 ein weiteres Netzwerktreffen erfolgreicher europäischer Dorferneuerungsgemeinden statt. Das europäische Netzwerk wird von der Europäischen ARGE –Landentwicklung und Dorferneuerung – koordiniert. An dem Treffen nahmen rund 30 engagierte Menschen aus mehreren Regionen und Staaten Europas teil. Darunter waren auch Teilnehmer/innen aus der DG, die Mitglieder der Dorfgruppe Maldingen, ein Vertreter aus Rodt sowie Dieter Gubbels vom Ministerium der DG. Die aktive Teilnahme des luxemburgischen Ministers für Landwirtschaft, Weinbau und Verbraucherschutz, Fernand Etgen, und des Staatssekretärs, Camille Gira vom Ministerium für Nachhaltigkeit, untermauerte die Bedeutung, die dem Netzwerk beigemessen wird.

„Integration“ und „Interkommunale Koopoeration“ waren die Tagungsthemen. Hierzu hatten die gastgebende Gemeinde Mertzig sowie die benachbarte Gemeindekooperation des „Réidener Kantons“ erfolgreiche Projekte umgesetzt. Zusammen mit seinen Schöffen Jos Clees und Amaro Garcia begrüßte Claude Staudt, Bürgermeister der Gemeinde Mertzig, die Teilnehmer des Netzwerktreffens.

Mertzig ist eine Dorfgemeinde im Kanton Diekirch. Sie zählt 1998 Einwohner. In den letzten 15 Jahren hat sich die Bevölkerung verdoppelt. 27% der Einwohner sind keine Luxemburger. Integration war und bleibt ein Dauerthema. Die Gemeinde und die von ihr eingesetzte Integrationskommission können hierzu auf erfolgreiche Projekte hinweisen.
Die auf Integration ausgerichtete Belebung des kommunalen Schulwesens, der Kinderkrippe, der Vereine und des Fußballvereins bot die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung der Projekte.

 Der „Réidener Kanton“
Wie 10 Gemeinden freiwillig kooperieren und sich zu einem Gemeindesyndikat zusammenschließen, um die verschiedenen kommunalen Interessen zielorientiert zu verwirklichen und die erforderlichen Dienstleistungen anzubieten, erläuterte Staatssekretär Camille Gira wie auch Dr. Henri Mausen, Bürgermeister der Gemeinde Redange und Präsident der Kooperation „Réidener Kanton“.

Aus dieser Zusammenarbeit wurde neben dem bestehenden Altenheim der Aufbau und der Betrieb eines Pflegeheims realisiert. Das Sozialamt „Os Care“ und die „Caritas Buttek“ eröffneten einen überkommunalen Sozialladen, in dem bedürftige Familien zu stark reduzierten Preisen Lebensmittel, Haushaltsartikel und Kleidung einkaufen. Das Projekt „Youth4ork“ bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Kanton Redange individuelle Beratung bei der Ausbildung und Arbeitsplatzsuche an.

2013 unterschrieben die 10 Mitgliedergemeinden im „Réidener Kanton“ zusammen mit der Regierung den damals eingeführten Klimapakt. Ein integriertes Tourismuskonzept und die Überarbeitung eines Fahrradwegenetzes sollen die touristische Attraktivität der Region aufbessern. Weitere Programmpunkte der Tagung, vorgestellt durch Minister Etgen, waren die Herausforderungen bei der kommunalen Entwicklungsplanung und der aktiven Bürgerbeteiligung.

 Beckerich
Am letzten Tag  waren die Teilnehmer Gast in der Gemeinde Beckerich. Der Schwerpunkt lag hier bei der Vorstellung der regionalen Währung, genannt „Beki“. Nach einer in 2010 begonnenen Vorbereitungsphase wurde Anfang Januar 2013 der „Beki“, der gleichwertig zum Euro ist, in Umlauf gebracht. Vom „Beki“ soll die örtliche Wirtschaft profitieren. Der „Beki“ ist als Tauschmittel gedacht und funktioniert wie ein Gutscheinsystem, für das man Waren und Arbeitsleistungen bekommt.
Das von der ARGE initiierte und unter Vorsitz des ehemaligen Bürgermeisters der Gemeinde Sand in Taufers, Helmuth Innerbichler, geleitete Netzwerk erfolgreicher europäischer Dorfgemeinden wurde von allen Teilnehmern positiv bewertet. Bei solchen Begegnungen wird das Verständnis für ein Miteinander der europäischen Regionen und Staaten verstärkt.

Preisverleihung Europäischer Dorferneuerungspreis

Maldingen in der Champions League

Internationale Begegnung im schweizerischen Vals

Die Dorfgruppe Maldingen nahm unlängst mit über 50 Teilnehmern an der Verleihung der Europäischen Dorferneuerungspreise teil. Im schweizerischen Vals, das diesen Preis vor zwei Jahren gewann, kamen Bewerber aus 30 Regionen und elf Ländern Europas zusammen, um nicht nur von guten Beispielen vor Ort zu lernen, mit Dorfaktivisten anderer Regionen ins Gespräch zu kommen oder neue Impulse zu sammeln, sondern um auch für ihre bemerkenswerten Leistungen ausgezeichnet zu werden. Die dreitägige Veranstaltung hat bei der Dorfgruppe Maldingen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Höhepunkt war die offizielle Verleihung der einzelnen Preise, mit denen die Bemühungen der Bürgerbeteiligung in den teilnehmenden Dörfern und Gemeinden gewürdigt wurden. Maldingen wurde für seine aktive Dorfgemeinschaft und seine zukunftsweisenden Initiativen ausgezeichnet. Einen ausführlichen Pressebericht aus dem GrenzEcho finden Sie unter der Rubrik Presse. Bilder zur reise nach Vals finden Sie in der Galerie.

Jurybesuch der ARGE in Maldingen

Maldingen vertritt die DG beim Dorferneuerungspreis 2014 der ARGE

 

Hier ein Link zum BRF-Fernsehbeitrag:
http://brf.be/nachrichten/regional/759409/

Fotos finden Sie in der Galerie und den GrenzEcho-Artikel zum Nachlesen in der Rubrik Presse.

Im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises besuchte eine internationale Jury das Dorf Maldingen, welches als Sieger des ostbelgischen Dorfwettbewerbes im Jahre 2013 nun die DG auf europäischer Bühne vertreten darf. Zu diesem Besuch war das halbe Dorf auf den Beinen und die 25köpfige Dorfgruppe präsentierte mit Begeisterung die bisherige Entwicklung, die aktuellen Projekte und die Zukunftsvision ihres Dorfes Maldingen.

Verkehr und Bauland
Während vier Stunden hielten sich die drei Juroren aus Deutschland, Österreich und Italien im Dorf Maldingen auf. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Dorfgruppe Jakob Thommessen und Burg-Reulands Bürgermeister Joseph Maraite sang der Chor der Kinder der Gemeindeschule ein kleines  Sommerlied. Anschließend hatten Vertreter der rund 10 Maldinger Vereine die Möglichkeit, ihren Verein vorzustellen. Die Dorfgruppe Maldingen, die sich im Zuge der ersten Bewerbung Maldingens zum Dorfwettbewerb im Jahre 2010 gegründet hatte, präsentierte dann die Themenfelder, die seither intensiv bearbeitet haben. Hauptthema ist die Verkehrssicherheit, die durch den geraden Verlauf der Nationalstraße mitten durch den Ort stark beeinträchtigt ist. Weitere Themen wie erneuerbare Energien im Dorf und das „heiße Eisen“ fehlendes Bauland im Dorf für junge Familien wurden ebenfalls behandelt. Dabei hat Maldingen einen interessanten Weg durch den Umbau von alten Bauernhäusern  zu modernen Mehrgenerationenhäusern und seniorengerechten Wohnungen gefunden.

Jede Menge Ideen für die Zukunft
Die fundierte Analyse der Situation im Dorf und die Fokussierung auf wichtige Themenfelder wurde ermöglicht, dass mit Arthur Jodocy ein ehrenamtlicher Moderator der Ländlichen Gilden den Prozess der Maldinger neutral während vier Jahren begleitet hat. So wurde bei dem Besuch auch deutlich, dass die Dorfgruppe keinesfalls mit der Teilnahme am Europäischen Wettbewerb am „Ziel“ ihrer Bemühungen angekommen ist. Im Gegenteil: 11 Handlungsfelder für die Zukunft wurden definiert, angebunden an einen klaren Zeitplan für die nächsten 10 Jahre. In einem  Rundgang durchs Dorf wurden die angesprochenen Maßnahmen direkt vor Ort gezeigt. Zudem konnten die Jurymitglieder sich selber ein Bild und ein Gefühl vom Dorf Maldingen machen. Dabei wurde auch das letzte Projekt der Dorfgruppe, die Wiederinstandsetzung der vergessen Viehtränke am Dorfrand, besucht.

Viel Lob von der Jury
Die letzte Stunde des Besuchs war für Rückfragen und vor allem für spontane Rückmeldungen der Jurymitglieder reserviert. Dies nutzten die Experten dazu, die Maldinger für ihr außergewöhnliches Engagement und ihren tollen Zusammenhalt in einem so kleinen Dorf zu loben. „Der Zusammenhalt und die Gemeinschaft sind Ihre große Stärke. Und die Projekte sind der Treibstoff auf dem Weg in ein zukunftsfähiges Dorf“ meine Juror Hartwig Wetschko aus Kärnten. Maldingen sei wirklich schon sehr weit in seiner Entwicklung und auf einem guten Weg. Doch man könne in Zukunft nicht alle Probleme alleine lösen. „Wenn sie in Sachen Vereinswesen, Schule, fehlendes Bauland und Leerstände zukunftsfähig bleiben wollen, dass brauchen Sie mehr Kooperation mit den umliegenden Dörfern und mit der Gemeinde. Auf lange Sicht kann so ein kleines Dorf nicht alles stemmen“ so die Anregung der Jurorin Beatrix Drago aus München. Der Bürgermeister der europäischen Siegergemeinde 2010, Helmuth Innerbichler aus Südtirol, ergänzte: „Das war hier auf der untersten Dorfebene passierte ist der Antrieb der ländlichen Entwicklung. Das zu fördern ist das Ziel der Dorfwettbewerbe und alleine die Teilnahme an einem Wettbewerb ist bereits ein großer Gewinn“.

Insgesamt nehmen 29 Dörfer und Gemeinden aus ganz Europa am diesjährigen Wettbewerb teil. Der Sieger wird Ende Juni ermittelt und alle Teilnehmerdörfer reisen Mitte September zur Preisverleihung nach Graubünden in die Schweiz. Die Maldinger haben sich bereits mit einer großen Delegation angekündigt.

Europäisches Netzwerktreffen in der DG

Die Netzwerke der ARGE Dorferneuerung und das Europäische Bildungsforum beraten gemeinsam

27.-29. März in Worriken und Rocherath

Auf Einladung von Ministerin Isabelle Weykmans fand das 5. Netzwerktreffen erfolgreicher Teilnehmer am Europäischen Dorferneuerungspreis vom 27. bis 29. März 2014 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens statt. Zentrales Thema war diesmal die "Innenentwicklung von Dörfern", dabei wurden Probleme der Zersiedlung und der Siedlungsentwicklung allgemein genauso zur Sprache gebracht wie der Umgang mit und das Verhindern von Leerständen im Ortskern. Viel Raum nahm die Besichtigung von Best-Practice-Beispielen in der DG Belgiens ein, unter anderem führte die Exkursion auch nach Maldingen, dem belgischen Teilnehmer am Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2014.

Mit dabei waren auch Vertreter des Europäischen Bildungsforums für Ländliche Entwicklung (ebfle), ein Zusammenschluss europäischer Bildungseinrichtungen. Das Forum will Bürgerinnen und Bürger sowie politisch Verantwortliche europaweit in ihrem Engagement für den ländlichen Raum stärken, unterstützen sowie nachhaltige und eigenständige Entwicklungsprozesse fördern. 

Den Abschluss des dreitägigen Treffens bildete ein sogenannter "Markt der Dörfer", zu dem auch die ostbelgische Bevölkerung eingeladen war und bei dem sich verschiedene Dörfer mit ihren besonderen Projekten präsentierten. Neben einigen Teilnehmerdörfern des Netzwerktreffens waren dies auch einige Beispiele aus der Deutschsprachigen Gemeinbschaft Belgiens. 

Fotos zum Netzwerktreffen finden Sie in unserer Galerie. Einen Presseartikel des GrenEchos und ein Hörfunkbeitrag des BRF unter der Rubrik Presse. In Kûrze wird auf dieser Seite auch ein zusammenfassendes Fotoprotokoll des Treffens zu finden sein. 

Eine Berichterstattung über das Netzwerktreffen mit weiterführenden Links, Präsentationen und Presseberichten  finden Sie zudem auf den Seiten des Ministeriums der DG unter folgendem Link:

http://www.dglive.be/desktopdefault.aspx/tabid-3496/6321_read-42994/

Europäische Konferenz in Breslau (Polen)

Maldinger Bürger mit dabei

Maldingen bereitet sich bei Europäischer Konferenz in Polen auf den Jurybesuch im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises vor.

Anfang März reiste eine vierköpfige Delegation aus Maldingen zur einer europäischen Konferenz zur Dorf- und Landentwicklung nach Breslau, Polen. Im Rahmen dieses internationalen Treffens fand auch eine Vorbereitung auf den Jurybesuch statt, den Maldingen im Juni erhält, wenn sie sich im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises mit rund 30 anderen Dörfern aus Europa misst. Einen Presseartikel zum Besuch in Polen können Sie in der Rubrik Presse nachlesen. 

Dorfwettbewerb 2013

Preisverleihung in Maldingen gut besucht - Broschüre zum Wettbewerb nun hier online lesen

Am 6. September erhielten die teilnehmenden Dörfer ihre Sonderpreise und Urkunden von Ministerin Isabelle Weykmanns überreicht

Mit der Preisverleihung am 6. September im Siegerdorf Maldingen fand der diesjährige Dorfwettbewerb der DG seinen feierlichen Abschluss. Die Vertreterinnen und Vertreter der sieben teilnehmenden Dörfern erhielten aus den Händen der zuständigen Ministerin Isabelle Weykmans ihre Sonderpreise und ihre Urkunden für die Leistungen der Dorfgruppe und der Dorfbevölkerung bei diesem Wettbewerb.
Umrahmt wurde das ca. dreistündige Programm durch abwechslungreiche Auftritte der Maldinger Vereine (Gesangsverein, Musikverein, Theatergruppe und Frauen in Bewegung) und der Schulkinder aus Maldingen. Zudem gab es Präsentationen und Informationen zum Wettbewerb, das Dorf Maldingen stellte sich den Gästen nochmal vor und die Sieger des letzten Wettbewerbes 2011, das Dorf Walhorn, schilderte mit einem Film und einer Präsentation ihre Eindrücke vom Europäischen Wettbewerb 2012. Und an diesem darf die Dorfgruppe Maldingen in folgendem Jahr selber teilnehmen. Dazu wird sie wieder eine Bewerbung ausarbeiten und einen Jurybesuch im kommenden Juni vorbereiten. Der Höhepunkt wird sicherlich dann die Teilnahme an der Preisverleihung im schweizeruischen Vals (Graubünden) sein.

Eine ausführliche Beschreibung des diesjährigen Wettbewerbs finden Sie in unserer Broschüre wieder. Diese können Sie nun online auf dieser Seite im sogenbannten "Pageflip"-Format lesen. Drücken Sie dafür nur auf den roten Knopf an der rechten Seite.

Fotos zur Preisverleihung finden Sie unter der Rubrik Galerie

Den Artikel des GrenzEcho zur Preisverleihung können Sie unter Presse nachlesen